Regel 18.2 · engl. out of bounds
Aus
Auch gesucht als: Out of Bounds, OB, Ausgrenze, weiße Pfähle, Auspfähle, Auszaun, Stützpfosten
Der Bereich außerhalb der Platzgrenze. Ein Ball ist erst im Aus, wenn er vollständig jenseits der Grenze liegt.
Du darfst im Aus stehen, um einen Ball zu spielen, der noch auf dem Platz liegt. Fürchtest du schon beim Schlag, dass der Ball im Aus landet, spielst du am besten gleich einen provisorischen Ball.
Viele Clubs haben eine Platzregel, die bei Ball im Aus oder verloren eine Alternative erlaubt: zwei Strafschläge und Weiterspielen in der Nähe der Stelle, an der der Ball ins Aus ging. Diese Platzregel ist nicht für Spitzenturniere gedacht und gilt nur, wenn die Spielleitung sie ausdrücklich in Kraft setzt.
Schräge Stützpfosten, die einen Auszaun halten, gehören nicht zur Ausgrenze. Die Grenze verläuft an den Zaunpfosten, die Stützen zählen dabei nicht mit. Ragt eine Stütze auf den Platz, ist sie ein unbewegliches Hemmnis, und du bekommst straflose Erleichterung. Das gilt nicht, wenn die Spielleitung die Stützen zum festen Bestandteil des Platzes erklärt hat.
So gehst du vor
- 1Grenze prüfen. Die Grenze verläuft an der platzseitigen Kante der Pfähle in Bodenhöhe. Berührt der Ball diese Linie noch, ist er nicht im Aus.
- 2Strafschlag zählen. Ein Ball im Aus kostet einen Strafschlag.
- 3Von der vorherigen Stelle neu spielen. Du spielst dort, wo du den letzten Schlag gemacht hast, siehe Schlag und Distanzverlust.