Definition · engl. outside influence
Äußerer Einfluss
Auch gesucht als: Zuschauer, Tier, Hund, Vogel, Krähe, Golfcart, Ball abgelenkt, Ball weggenommen
Bis 2019: nicht zum Spiel Gehöriges
Jede Person, jedes Tier und jeder Gegenstand, der deinen Ball beeinflussen kann. Nicht dazu gehören du selbst, dein Partner, im Lochspiel dein Gegner, eure Caddies und Naturkräfte wie Wind und Wasser.
Im Zählspiel ist auch ein Mitspieler ein äußerer Einfluss. Kickt er deinen Ball versehentlich weg, legst du ihn straflos zurück. Ein anderer Ball ist ebenfalls ein äußerer Einfluss.
Ist dein Ball verschwunden und ist bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Tier oder eine Person ihn genommen hat, legst du straflos einen anderen Ball an die geschätzte Stelle. Fehlt diese Gewissheit, ist der Ball verloren.
Hält jemand deinen rollenden Ball absichtlich auf oder lenkt ihn ab, spielst du ihn nicht, wie er liegt. Du droppst an der Stelle, an der er vermutlich liegen geblieben wäre. Einen Putt wiederholst du. Ein Spieler, der das tut, bekommt die Grundstrafe.
Bis 2018 hieß der äußere Einfluss im deutschen Regelbuch „nicht zum Spiel Gehöriges“.
So gehst du vor
- 1Ruhender Ball bewegt. Straflos an die ursprüngliche Stelle zurücklegen. Kennst du sie nicht genau, schätzt du sie.
- 2Rollender Ball abgelenkt. Keine Strafe. Du spielst den Ball, wie er liegt.
- 3Ball bleibt darauf liegen. Bleibt er auf einer Person, einem Tier oder einem fahrenden Golfcart liegen, droppst du straflos innerhalb einer Schlägerlänge um die Stelle darunter.
- 4Putt abgelenkt. Trifft ein Putt auf dem Grün versehentlich eine andere Person oder ein Tier, zählt er nicht. Du puttest noch einmal. Kleine Tiere wie Käfer sind davon ausgenommen.