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Titeltafel „Zaun im Weg – auf welcher Seite droppst du?“ über einer Spielbahn aus der Vogelperspektive mit einem schräg verlaufenden Zaun und einem Golfball direkt daneben.
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Regel 16.1 · Video, 47 Sekunden

Zaun im Weg: auf welcher Seite du nach Regel 16.1 droppst

Ein Zaun auf dem Platz ist ein unbewegliches Hemmnis. Ob du straflose Erleichterung bekommst und wo du droppst, regelt Regel 16.1.

Wann es Erleichterung gibt

Stört der Zaun deinen Stand oder deinen Schwung, bekommst du straflose Erleichterung. Steht er nur in deiner Spiellinie zwischen Ball und Grün, gibt es keine. Die Spiellinie zählt nur auf dem Grün.

Wo du droppst

  1. Bezugspunkt suchen. Das ist der nächste Punkt vollständiger Erleichterung: die Stelle, die deinem Ball am nächsten liegt, nicht näher zum Loch, an der der Zaun weder Stand noch Schwung stört.
  2. Die Seite spielt keine Rolle. Der Punkt kann auch auf der anderen Seite des Zauns liegen. Als Rechtshänder stehst du oft zwischen Ball und Zaun, dann ist der Punkt jenseits häufig der nächste.
  3. Droppen. Innerhalb einer Schlägerlänge um diesen Punkt, nicht näher zum Loch, aus Kniehöhe.

Wenn der Punkt diesseits liegt

Aussuchen darfst du dir die Seite nicht. Liegt der nächste Punkt diesseits, musst du ihn nehmen, auch wenn der Zaun dann im Weg steht. Dann spielst du den Ball, wie er liegt, oder erklärst ihn mit einem Strafschlag für unspielbar.

Ein Zaun, der das Aus begrenzt, gibt keine straflose Erleichterung. Manche Clubs erklären Zäune außerdem per Platzregel zum festen Bestandteil des Platzes. Ein Blick aufs Platzregelblatt lohnt sich.

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